Ehrenamtlich angefertigt

Eine Johannesstatue für das Johannesstift Dörpen

Dörpen. Im Johannesstift Dörpen wird seit der Eröffnung des Senioren- und Pflegeheimes im Jahr 2006 alljährlich am 24. Juni, dem Namensfest des heiligen Johannes des Täufers, des Patrons des Hauses, gedacht. Diesmal war im Stift damit die Segnung und Weihe einer Johannesstatue während eines Gottesdienstes nach dem Evangelium verbunden.

 

Mit der Segnung und Weihe einer St.-Johannes-Statue ging im Dörpener St. Johannesstift ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung (von links): Pater Bernd, Johann Hackmann, Hugo Gerdelmann, Heimleiterin Anna Strohschnieder-Tammen und Pflegedienstleiterin Jutta Heidottink. Foto: Hermann-Josef Döbber

Pater Bernd stellte die Frage nach dem Heiligen, um sie dann selbst zu beantworten. „Johannes war Wegbereiter für Jesus. Er hat zur Taufe aufgerufen. Auch Jesus kam zu ihm an den Jordan, um sich taufen zu lassen, obwohl er das ja gar nicht nötig hatte“, so der Pater. Viele Menschen seien Augenzeuge dieser Taufe gewesen. „Sie konnten sagen: Ich war dabei.“ Johannes habe die Menschen davon überzeugt, dass dieser Jesus der erwartete Retter und Heiland sei.

Pater Bernd sagte während der Eucharistie beim Blick auf die Besucher, dass er mit diesen dankbar das Namensfest feiern wolle. „Danken wollen wir, dass wir zu Jesus und so zur Gemeinschaft der Christen gehören. So haben wir Gewissheit, dass wir ihm vertrauen können.“ Nach einem Segensgebet und einer Fürbitte nahm der Seelsorger die Segnung und Weihe des Standbildes vor.

Heimleiterin Anna Strohschnieder-Tammen sprach von einem besonderen Tag in der Geschichte des Johannesstiftes, dass sich seit der Eröffnung wie Johannes der Täufer in den Dienst für die älteren und hilfsbedürftigen Menschen stelle. Für das Heim gehe ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.

Möglich gemacht haben das nach ihren Worten Hugo Gerdelmann aus Altenberge und Johann Hackmann aus Dörpen, denen sie ein herzliches Dankeschön für ihre Holzschnitzarbeiten aussprach. „Gott sei Dank, gibt es in unserer Gesellschaft Menschen, die sich freiwillig, ohne nach persönlichem Nutzen und Profit zu fragen, ehrenamtlich engagieren.“ In unzähligen Arbeitsstunden habe das Duo die Statue wie auch das Kreuz und das Regellicht angefertigt. Darüber hinaus sei damit ein Ort geschaffen worden, an dem man verweilen und neue Hoffnung und Lebensfreude schöpfen könne. Die Leiterin dankte mit Präsenten. Für die Ehefrauen Marianne Gerdelmann und Margarethe Hackmann gab es Blumen.

Strohschnieder-Tammen dankte auch den aus der Samtgemeinde Dörpen stammenden Pater Bernd, ohne den der Gottesdienst nicht möglich gewesen wäre. „Er kommt extra aus Papenburg und stellt sicher, dass in der Einrichtung einmal im Monat die heilige Eucharistie gefeiert werden kann.“

 

Ein Artikel von Hermann-Josef Döbber, Quelle: noz, Emszeitung vom 26.06.2017 

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